Der Park als lost garden

Die Allee

Das denkmalgeschützte Gehölz der Osterburg ist nur noch einem geschulten Auge als Gartenanlage erkennbar. Wie die Burganlage wurde der Park über die Jahrhunderte den Bedürfnissen und ästhetischen Vorlieben seiner Bewohner angepasst.

In den Grundzügen stehen formale barocke Elemente neben späteren landschaftsartigen Gestaltungsansätzen.

Seit 2007 wird die Gartenanlage als lost garden im Verbund der Gärten der Gartenroute Krummhörn-Ostfriesland klassifiziert.

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Eines der beliebtesten Motive Ostfrieslands ist der Blick von der Allee auf den flötenspielenden "Pan" als Point de vue. Die ursprüngliche Zuwegung zur Burg liegt unüblicherweise neben dem herrschaftlichen Gebäude.

Möglicherweise haben architektonische und topographische Begebenheiten der Anlage eine zentral gelegene Zuwegung zum Eingangstor verhindert.

Der Appelhoff

Hinter der Burganlage liegt zur Straßenseite der sogenannte Appelhoff, welcher wahrscheinlich schon seit 1490 als Gartenanlage genutzt wurde. Im Archiv der Osterburg ist ein Pflanzplan aus dem Jahr 1774 erhalten, der eine Nutzung des Areals als Obstgarten in einer orthogonalen Grundstruktur aufzeigt.

Das Gelände wurde mit der Begradigung der dahinterliegenden Straße um 1850 leicht verändert. Bis etwa 1930 befand sich im Appelhoff ein Hoffhus, ein Gartenhaus, welches von dem Gärtner der Osterburg bewohnt wurde. Heute können Besucher im aufgeforsteten Eschenwald eine barocke weibliche Skulptur vor einer ehemaligen Teichanlage erkennen, die sich in einer zentralen Sichtachse zur Burganlage befindet. Damit wird ein weiteres barockes Gartenelement ersichtlich.

Die Osterburg aus der Vogelperspektive

Der Landschaftspark

Hinter der Allee liegt ein langgestrecktes Areal mit feinen Bodenmodellierungen. Über einen kleinen Abhang, der ursprünglich das Ende der alten Warft markiert, gelangt man in einen landschaftsparkähnlichen Gartenraum.

Hinter dicht gewachsenen Schneebeerenhecken sind die Grundmauern eines turmartigen Teehauses aus dem Jahr 1794 erkennbar. Daneben bilden die S-förmig geschwungenen Wege, der "englische" Berg und der alte Baumbestand mit über 200 Jahre alten Eichenbäumen die romantische Szenerie eines Landschaftsparks.

Ein niederländischer Gartenplan aus dem Jahr 1895, der aus einer geplanten Erweiterung heraus entstand, zeigt die ursprüngliche Struktur der Gartenanlage.

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